14. August 2011 10:01

Ich bin Pilot

(0)
Hier klicken für die Kommentare

Zumindest RC-Pilot ;).

bei dem Easystar handelt es sich nahezu um eine Eierlegende Wollmilchsau. Motorisiert mit einem 2200KV Brushless Motor hat er genug Schub um Senkrecht in den Himmel zu jagen. Lässt man alle Steuerknüppel los, gleitet er ohne Probleme geradeaus.

Und demnächst verpasse ich ihm noch eine HD-Kamera incl. Weitwinkelobjektiv und dann gibt es sicher noch das ein oder andere Video ;)

1. März 2011 14:17

Ich bin Fernuni-Student

(1)
Hier klicken für die Kommentare

Schade, dass ich diese Aussage nur selten – eigentlich nie – von anderen höre. Ich bin auf jeden Fall seit Oktober 2008 erfolgreich dabei. Vielleicht hilft dieser Beitrag, andere davon zu überzeugen mehr aus sich zu machen.

Was mich dazu bewegt hat? Ich bin ausgebildeter Bürokaufmann. Für viele hört dort die Bildung auf. “Endlich fertig mit der Ausbildung” heisst es dann. Aber “Bürokaufmann”? Tippen und Telefonieren können auch 40 Jährige Langzeit-Hausfrauen. Hierzulande (Dessau-Roßlau) sind viele Unternehmen dann auch noch ökonomisch und stellen diese nur Halbtags ein. Keine schönen Aussichten.

Zum Zeitpunkt meiner Anmeldung konnte mir auch niemand garantieren wie lange meine derzeitige Position noch vorhanden sein wird – berechtigt. Doch dann hat alles gestimmt: Einschreibphase war im Gange, beruflich war nicht alles rosig und ich habe durch einen glücklichen Zufall auch privat viel Zeit gehabt. Also eingeschrieben als Akademiestudent!

Akademiestudium? Das Sachsen-Anhaltische Hochschulgesetz möchte gern, dass Studenten entweder eine Hochschulzulassung (Fach-/Abi) haben oder vor Beginn des Studiums eine Zulassungsprüfung ablegen. Es sollte einleuchten, dass mehrere Jahre nach der letzten Schulstunde nicht mehr alle Mathekenntnisse vorhanden sind. Nicht so in NRW, genauer: der Fernuni. Hier konnte zum Zeitpunkt meiner Anmeldung ein 5 Module großes “Probestudium” vorangestellt werden. Bedeutet, dass man die ersten 5 Module als Akademiestudent absolviert – die bestandenen Klausuren gelten dann natürlich als abgehakt und müssen als “Vollstudent” nicht noch einmal geschrieben werden.

Module? Bei der Fernuni (und vermutlich nicht nur da) werden mehrere Kurse zu einem Modul zusammengefasst und die Klausuren werden als Modulklausur geschrieben. Ich bin gerade bei ca. 18 Kursen / 8 Modulen.

Klausuren? Die Klausuren bestehen eben aus einer 2-Stündigen Klausur. Diese werden nicht etwa zuhause (haha) sondern in einer Universität geschrieben. Für mich sind potentielle Standorte Potsdam und Berlin. Da man dort nur 2-3 mal im Semester hin muss, halten sich die Fahrtkosten im Rahmen. Als Klausurzulassung müssen in den meisten Modulen “nur” 1-2 Einsendearbeiten bestanden werden. Diese Arbeiten dürft ihr zuhause anfertigen.

Kosten? Die Kosten betragen 20 Euro je Semesterwochenstunde (1 Modul = 4-6 SWS). Akademiestudenten bezahlen 10 Euro mehr. Für mich bedeutete dies Anfangs 360 Euro, nun ca. 240 Euro / 6 Monate. Bedenkt man die Kosten bei anderen Anbietern, sind diese wahnsinnig niedrig.

Studienmaterial? Je Modul einen Ordner voll mit Papier und oft auch mehrere CD’s in unterschiedlicher Qualität. Aber das wird es sicher auch in anderen Unis geben: mancher Prof mag es halt ganz genau, mancher holt weit aus.. und manche beschreiben alles kurz und knapp. Da muss man durch als Lurch.

Abschluss? Für mich frühstens 2013. Aber darauf lege ich derzeit noch keinen Wert. Mir geht es vor allem darum, mir Fähigkeiten anzueignen und dies auch schwarz/weiß bescheinigt zu bekommen. Als Abschluß gibt es aber dann einen vollwertigen Bachelor oder Master (wer halt drauf steht..). Es handelt sich also nicht um eine private Akademie deren Abschluss wirklich nur jenen weiterhilft die diese Akademie kennen. Fakt ist, dass es sich um ein vollwertiges Studium auf Niveau anderer Universitäten handelt. Teilweise liegt sie auch darüber. Beispielsweise durften WiWi-Studenten einer bayrischen Universtität bei ihrer Matheklausur einen selbstgeschriebenen Hilfszettel nutzen – bei der Fernuni konnten wir nichtmal einen Taschenrechner nehmen.

Zeit? Hat man. Muss man sich nur freiboxen. Viele vergeuden ihre Zeit sinnlos. Hier ein PC-Spiel, dort das TV und zwischendurch noch rumdösen. Auf eine Woche gerechnet schaue ich mir meine Unterlagen ca. 10-15 h an. Mal mehr, mal weniger. Vor den Klausuren wird es dann natürlich mehr. Wichtig ist, dass man Prioritäten setzt. Dass ihr euch also am Morgen als Ziel setzt, Abends zu lernen. Auf C-Promi-Camp, hysterische Schlampen und ganz schlechte Zeiten könnt ihr doch verzichten oder? Wenn ihr trotzdem drauf besteht, holt euch Entertain oder einen Festplattenrekorder! Zur Not lasst ihr 3 Kippen weg schon habt ihr wieder 45 Minuten mehr und Geld dabei gespart.

Nun gut, nicht der schönste Beitrag aber: über Mitstudenten aus der Umgebung würde ich mich freuen. Ab 1. Juni kann sich wieder eingeschrieben werden. Wer noch was wissen will kann es mir ja Mailen oder die Kommentarfunktion nutzen.

Tschüssn.

30. Dezember 2010 11:34

Nokia N8 – oder auch: Stillstand seit Jahren

(2)
Hier klicken für die Kommentare

Heute hatte ich die Möglichkeit, mit Vorfreude aus anderen Testberichten, das Nokia N8-00 zu testen.

Das traurige Fazit zum Anfang: leider kann dieses Gerät nicht mehr mit den heutzutage erhältlichen Konkurrenzgeräten mithalten.

Warum? Weil es veraltete Technik beinhaltet. Laut inoffiziellen Informationen lauert in dem etwa iPhone-Großem Gerät nur ein um die 700 MHz “schneller” CPU und 256 MB Ram. Das AMOLED-Display ist ca. einen halben Zentimeter schmaler als die Marktübliche Größe des WP7/Desire/iPhones. Einzig allein der erweiterbare 16GB-Speicher und die 12MP-Kamera hauen einen da noch aus den Socken.

Die Verarbeitung des Geräts erinnert mich sehr stark an mein altes E61 und E71. Solide und funktional. Leider wirkt das N8-00 durch seine robuste Gestaltung klotziger als vergleichbare Geräte. Alle “Körperöffnungen” sind durch Abdeckungen versehen und die SIM-Karte lässt sich genauso wie die Micro-SD-Karte ohne Ausbau eines Akkus (welcher übrigens fest verbaut ist) wechseln. Verzeihung habe ich gesagt “alle”? Nein nicht alle: Nokia hat scheinbar bei der Entwicklung vergessen, den Micro-USB-Port zu verdecken. Dieser wird sich bei längerem Gebrauch mit großer Wahrscheinlichkeit als “Flußenfänger” erweisen.

Zur Usability lässt sich sagen: ein Lieblingswort der Programmierer von Symbian 3 war scheinbar “Optionen”. Denn diese erscheinen auf beinahe jeder 2. Seite. Der Fehler daran ist, dass trotz jener Optionen noch die Möglichkeit von Einstellungen möglich sind. So habe ich beim Fotografieren (es gibt zum Glück eine Auslösertaste über die die Kamera gestartet werden kann) die Auswahl zwischen Optionen (dort zB zur Auswahl: Einstellungen (1) und Videomodus) und Einstellungen(2). Klicke ich..

… entschuldigt bitte die Pause… das Gerät hat sich soeben aufgehangen…

also weiter im Text: klicke ich auf Einstellungen(1), stehen mir Einstellungen zur Bildqualität, Standortinformationen usw. zur Verfügung.

… und da haben wir den ersten Bug: Kamera länger als 1 Minute an und Handy stürzt ab….

Klicke ich Einstellungen(2), erhalte ich zwar die Möglichkeit Szenenmodis, Raster, Gesichtserkennung und co einzustellen, Optionen wie in Einstellungen(1) fehlen aber.

Das nur als Beispiel. Diese verwirrende Menügestaltung setzt sich in beinahe allen anderen Programmen fort. Auch die Startseiten-Widgets können keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken und erinnern viel ehr an das gute alte Symbian S60 als an HTC Sense.

Als nächstes Beispiel für vergessene Hausaufgaben ist die Nutzung der Tastatur: im Hochformat steht lediglich eine Telefontastatur zur Verfügung. QWERTZ gibt es erst bei einem Schwenk zum Querformat. Das Windows Phone 7 wurde mangels Copy und Paste durch Häuserschluchten getrieben – bei Nokia vermisst es niemand. Unverständlich!

Alles in allem ist die Bedienung nichteinmal ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht ein Fingerzeig.

Einzig bei den sekundären Funktionen hat Nokia gelernt. Endlich gibt es In-Ear-Kopfhörer zum Gerät dazu. Die Kamera bietet mit 12MP eine sehr gute Qualität die nicht zum restlichen Gerät passt. Aufgrund der ständigen Aufhänger werde ich die Kamera nun aber nicht erneut starten um euch nochmal die Einstellmöglichkeiten aufzuzählen.


Das Gerät geht nun zurück in den Karton. Wer eine rosa Brille benötigt, kann sich ja andere Testberichte anschauen. Für mich ist das Gerät auf jeden Fall nicht geeignet.


Reingehauen! :)

22. Dezember 2010 15:55

WP7: Facebook nun auch mit Places

(0)
Hier klicken für die Kommentare

In den vergangenen Stunden wurde die Facebook-App auf dem Windows Phone 7 aktualisiert und beinhaltet nun auch die Möglichkeit, Facebook-Places zu nutzen und Fotos zu markieren.

Zune-Link

Viel Spaß damit!

22. Dezember 2010 11:52

Testpost

(0)
Hier klicken für die Kommentare

Hervorragend.

Posted from WordPress for Windows Phone

20. Dezember 2010 23:17

App Hub Anmeldung – Zwischenstand

(2)
Hier klicken für die Kommentare

Wie ich vor einigen Tagen bereits anmerken lies, habe ich mich für den App Hub als Entwickler angemeldet. Über das Dreamspark-Programm (da ich Fernuni-Student bin) spare ich mir die 99 $ Anmeldegebühr und erhalte 5 kostenfreie Einsendungen.

Haken für Studenten: damit man sein eigenes Gerät als Entwicklergerät freischalten kann, muss man scheinbar erst beweisen dass man es ernst meint und eine App einsenden. Dies stellt einen vor die Herausforderung eine “Vertriebsreife” App zu erstellen ohne diese jemals auf dem Endgerät sondern nur im Emulator testen zu können.

Die App habe ich nun am 9. Dezember 2010 eingesendet, besteht aus 3 Buttons und der Möglichkeit eine SMS/Email mit den eigenen Koordinaten zu versenden.

Nach der Einsendung habe ich eine Email von GeoTrust erhalten – welche sicherstellt dass ich auch wirklich existiere. Außerdem musste ich meine Daten auf der GeoTrust-Seite nochmals bestätigen.

Seitdem hies es: Testing in progress.

Ha ha! Denkste! Heute läutet mein Handy und eine englischsprachige Person begrüsste mich mit meinem Namen. Da mich aber vor einigen Monaten irische Jobagenturen nervten, habe ich das Gespräch sofort beendet. Mir wurde erst später klar, dass es auch GeoTrust hätte sein können. Richtig!

Matthew (?) vom GeoTrust Chatsupport bestätigte meine Befürchtung und sandte mir nun ein Formular zu welches ich mit einer Kopie meines Personalausweises per Email oder Fax zurücksenden sollte. Gesagt getan..

und nun heisst es wieder warten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Microsoft macht es einem ziemlich schwer! Bevor ich keine Gerätefreischaltung habe, werde ich Visual Studio (auch wenn es noch so Benutzerfreundlich ist) nicht anrühren.

16. Dezember 2010 16:32

WP7 – Einbahnstraße Fernlöschen

(0)
Hier klicken für die Kommentare

Hallöle,

ziemlich fiese Angelegenheit beim Windows Phone 7 welche leider nur wenig Sinn macht:

wird das Gerät über live.com auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt, ist weder eine Ortung noch eine Sperre möglich. Man liefert dem vermeintlichen Finder also ein frisches Windows Phone 7.

Dieser Hinweis nur für den Fall, dass jemand vor diesem Schritt steht.

Außerdem lässt sich der Marketplace-Account nicht ohne Zurücksetzen löschen. Wer also (wie eine mir bekannte Person) erst eine Fake-Email eingibt, muss draußen bleiben.

Hier der passende Microsoft Support-Artikel dazu

reingehauen

Notiz an mich: Hyperlinks kennzeichnen

13. Dezember 2010 18:17

Windows Phone 7 – ein Testbericht – I

(2)
Hier klicken für die Kommentare

Nach langer Abstinenz nun doch ein Beitrag von mir…

Vor 2 1/2 Wochen habe ich die Möglichkeit gehabt, ein unter Windows Phone 7 laufendes Mobiltelefon ausgiebig zu testen: das HTC 7 Mozart. Testdauer < 6 Monate. Nun ein kleiner Testbericht dazu. Wer mich eines Besseren belehren möchte (nicht gefundene Features etc.) darf sich gern bei mir melden.

Vorab sei zu sagen dass ich seit anderthalb Jahren ein iPhone 3GS nutze und damit bisher sehr zufrieden war. Ein kurzfristiger Wechsel auf ein iPhone 4 kam für mich – aufgrund des doch recht kurzen Schrittes von 3GS auf 4 – bisher nicht in Frage.

Die technischen Spezifikationen des HTC 7 Mozarts sprechen klar dafür, dass ein Großangriff auf Apples iOS oder Googles Android geplant ist. Wo wir auch schon bei den ersten Problemen sind: die Unwissenheit der Medien, Tester und Herstelle über die Hardware.

In dem Fakt dass dieses Gerät 1 GHz Prozessorleistung besitzt, sind sich zum Glück alle einig. HTC selbst unterschlägt den Kunden auf seiner eigenen Internetseite ganze 8GB internen Speicher (Seite: 8GB, Ist: 16GB) und ist der Meinung dass das eigene Gerät als “Taschenlampe” genutzt werden kann. Fehlanzeige! Das Gerät besitzt einen hellen Xenon-Blitz welcher nicht im Dauermodus verwendet werden kann. Dieser Umstand hält HTC aber nicht von ab, in der Video-Funktion eine “Video-Leuchte” zu integrieren. Selbstverständlich wird diese nie funktionieren. Wer also – wie ich – bei einer der vielen Weihnachtsfeiern verzweifelt versucht hat diesen zu aktivieren, dem sei der Einband von des Reiseführers “per Anhalter durch die Galaxis” empfohlen: keine Panik!


Wo wir gerade bei der Kamera sind: 5 oder 8 Megapixel? Viele Zeitschriften sind der Meinung, dass die integrierte Kamera nur 5 Megapixel hat. Falsch! Es sind um genau zu sein 3.264 x 2.448 Pixel. Ergibt nach Adam Ries und einer gewissen Rundung 8 Megapixel. Diese 8 Megapixel sind nach meiner Meinung auch sehr gut angelegt und verrichten bei gesperrtem Telefon nach einem längerem Druck auf die Kamera-Taste innerhalb von 3-5 Sekunden ihren Dienst. Der Xenon-Blitz tut das was er kann und erhellt die nächste Umgebung in weißem Licht. Nachteil: die Schärfeneinstellung bei mangelndem Licht lässt zu wünschen übrig. Rund 30% der geschossenen Weihnachtsfeier-Bilder waren ein Fall für den Mülleimer. Alle anderen konnten sich aber sehen lassen. Ein Testbild gibt es hier in voller Größe.

Die Videokamera filmt in HD mit 1280 * 720. Es ist jedoch anzumerken, dass dies bei jedem einschalten der Kamera aufs Neue eingestellt werden muss. Denn “ab Werk” sind dort stets 640 * 480 Pixel eingestellt. Gespeichert werden die Videos im MP4-Format. Wie gesagt: eine Videoleuchte gibt es nicht!

Ansonsten besitzt das Gerät 576 MB Arbeitsspeicher, einen 3.5mm Klinkenstecker-Anschluß (Gottseidank..), einen Micro-USB-Anschluß zum Laden/Datenverkehr, ein 480 x 800 Pixel-Display und ist in etwa genauso groß und schwer wie ein iPhone 3GS. Der restliche Blabla interessiert den normalen Nutzer in der Regel nicht (was sagen 1.300 mAh Lithium-Ionen-Akku über die Laufzeit aus? Gar nix! Denn wenn mein Mobiltelefon eine Mikrowelle beinhaltet, taugt auch der stärkste Akku nix ;-) ). Da ich aber schon seit dem 3GS jeden Morgen mein Mobiltelefon lade, ist dies nur von tertiärer Wichtigkeit für mich.

Kein Gerät für App-Messies: Mit Windows Phone 7 hat Microsoft es gewagt, die für Smartphones typischen “kleine Symbole in Spalten/Zeilen” hinter sich zu lassen und auf ein frisches Bedienkonzept mit “Kacheln” zu setzen. Zwei Spalten und wohlmöglich unendlich Zeilen. Ein Wisch von rechts nach links bietet eine Liste mit allen installierten Kacheln. Länger draufgehalten, “auf die Startseite” und schon ist die Kachel auf der Startseite. Dies funktioniert mit Programmen, Kontakten, Notes, Postfächern und sicher auch anderen Verlinkungen. Allerdings verpflichtet es den Nutzer auch dazu, seine Startseite zu pflegen (nennt man das dann “live-tile-cleaning”?). Sonst wird es schnell unübersichtlich wenn neben einem selbst, Mama, Papa, Oma, Onkel, Tante, Frau, der Geliebten, den Töchtern, den Bildern, Musik & Video, SMS, dem privaten und dem geschäftlichen Email-Konto, 3 Notes, 10 “Apps” und dem Internet Explorer auch noch der Kalender sein täglich Brot verdienen will. Also hilft nur gelegentliches Ausmisten: was kann weg? Wen ruft man eh nicht an? Welche App hab ich bisher erst einmal genutzt? Belohnt wird man dann aber mit einer farbenfrohen und dynamischen Bedienoberfläche welche in 20 unterschiedlichen Kombinationen erleuchtet (10 Farben + hell/dunkel).

.. jetzt wird es aber langatmig…

Meine Meinung zu dem Gerät und der Software? Ich bin zufrieden aber denke, dass es besser geht. Die jetzige WP7-Version ähnelt ehr einer Beta-Version und war sicherlich nicht für den Markt gedacht (Zeitdruck?). Anders kann ich mir viele Dinge nicht erklären. Bugs, Fehler und andere Sachen die einfach nicht zuende gedacht worden.

Die da sind…

–> Das Gerät kann mit Zune über WLAN des Rechners synchronisiert werden wenn es an einer Steckdose aufgeladen wird. Allerdings erst nach 10 Minuten Ladezeit und nur solange bis es vollständig geladen wurde. Macht keinen Sinn.

–> Kein Copy & Paste. Gut, ich bin keiner derer die es teilweise als wichtigste Erfindung seit der Glühbirne (des Leuchtmittels) betrachten.. aber es fehlt.

–> URL-Eingabe beim Internet Explorer nur im Hochformat.

–> Ist der Internet Explorer geöffnet und man berührt die Suche-Taste, landet man auf einer Telekom-Seite.

–> auch wenn viele es behaupten: das Gerät besitzt keine Twitter-Schnittstelle.

–> Multitasking fehlt, ist aber für Otto-Normal-Nutzer unwichtig, es sei denn er mag es 10 Programme im Hintergrund laufen zu haben die ihm den Akku wegfressen.

–> es fehlen viele Feedbacks. Oft fragt man sich ob ein Bild nun an Facebook versendet wurde oder nicht. Das Gerät gibt keine Antwort.

–> Im Zune-Player funktioniert die “Buchstaben-Suche” nicht (Klick auf den Buchstaben, Liste mit den Anfangsbuchstaben erscheint, anklicken, es wird zu diesem Buchstaben gescrollt).

–> Hintergrund des Bilder-Hubs lässt sich nur per Zufall ändern.

–> Die Tastatur ist ungenau. Leertaste streikt gelegentlich.

–> allgemein nur Wecker -> keine Stoppuhr, kein Timer, nix!

usw.. mehr wird nachgereicht ;-).

Fakt ist, wenn Microsoft Zeitnah ein großes Update nachliefert, dürfte ihm damit ein weiter Wurf auf dem Smartphone-Markt gelingen. Ich werde auf jeden Fall dranbleiben und weiter ausgiebig ausprobieren. Und wenn Microsoft meinen Entwickler-Account endlich freigeschalten hat (übrigens über Dreamspark für Studenten kostenfrei + 4 Einsendungen) und mein Gerät als Entwicklergerät erkannt wurde, dürft ihr eventuell auch etwas zur App-Entwicklung lesen. Denn diese ist dank MSDN, der multilingualen Dokumentation und den mitgelieferten Tools bei weitem leichter als es bei Android der Fall ist. Zum Apple SDK habe ich leider keine Erfahrungen.

Haut rein und verzeiht den Schreibstil ;-).